Mehr Anfragen erhalten: Mache deine Website zum Kundenmagneten

Mann mit lächelndem Gesicht sitzt am Laptop und ballt vor Freude seine Faust

Viele Unternehmen haben heute eine Website. Sie ist modern, mobil optimiert, technisch sauber umgesetzt. Und trotzdem bleibt das Gefühl: Irgendwie bringt sie nichts. „Warum bringt meine Website keine Kunden?“ fragen sie sich.

Um es schnell zu beantworten: weil entweder zu wenig Besucher auf deine Webseite kommen oder die Website die Besucher nicht überzeugt. Beides lässt sich zum Glück ändern.

Zusammenfassung des Artikels als Video:

Und vielleicht erkennst du dich auch hier wieder: Du hast in die Website investiert, sie ist hübsch und neu, du bist stolz auf sie. Aber am Ende des Tages bleiben die Kontaktformulare leer und das Telefon schweigt. Das bedeutet nicht nur verpasste Chancen, sondern auch kein Umsatz und kein Gewinn für dein Geschäft.

Damit bist du nicht allein. Viele Unternehmer stehen vor dieser Herausforderung, besonders wenn ihre Webseite neu ist. Aber das Problem kann auch bei lang bestehenden Internetseiten auftreten.

Die gute Nachricht ist: Es gibt bewährte Strategien, die dir helfen können, mehr Anfragen über die Website zu generieren (Leadgenerierung).

Die Grundlagen

Im ersten Schritt sollst du vor allem dafür sorgen, dass du Daten hast, die man analysieren kann. Du musst also die Besucherzahlen (den Website Traffic) herausfinden.

Hast du Besucherstatistiken deiner Website? Gut! Wenn nicht: sorge dafür, dass solche Informationen gesammelt werden. Denn ohne zu wissen, was auf der Website los ist, ist es schwierig zu sagen, was man verbessern muss.

Bei WordPress kannst du zum Beispiel Matomo installieren und wichtige Daten für deine Webseite sammeln. Je früher, umso besser!

Verbinde deine Website auch unbedingt mit der Google Search Console. Dort kannst du sehen, über welche Suchbegriffe Leute auf deine Website kommen. Das Tool ist kostenlos und liefert dir sehr wichtige Infos über deine Webseite. Direkt von Google selbst.

Die wesentlichen Komponenten

Um mehr Anfragen über deine Website zu bekommen, musst du erst einmal für die zwei ersten Punkte sorgen (der dritte kommt später, wenn du die Anfragen optimieren möchtest):

  1. Traffic: Mehr Besucher auf deine Internetseite locken
  2. Conversions: Die Besucher in Anfragen und Neukunden verwandeln
  3. Optimierung

Was bedeutet das?

Erstens: Du musst dafür sorgen, dass mehr Besucher auf deine Website kommen, die dein Angebot so gut finden, dass sie – zweitens – eine Anfrage bei dir stellen. Mit der Zeit optimierst du das Zusammenspiel, um noch bessere Ergebnisse zu bekommen.

Schauen wir uns die einzelnen Komponenten genauer an:

1. Traffic erhöhen: Sorge für mehr Besucher auf deiner Internetseite

Ohne Besucher keine Anfragen von der Website. Daher ist der erste Schritt, mehr Leute auf deine Website zu holen.

Dein Angebot ist nicht sichtbar genug

Wenn potenzielle Kunden deine Website oder dein Unternehmen nicht finden, können sie auch keine Anfragen stellen. Was bedeutet das in Zahlen?

Simple Rechnung: Wenn im Monat nur 50 Leute deine Seite besuchen und vielleicht 2% bis 6 % davon überhaupt anfragen (wir nehmen an, dass es 5% sind), dann sind das gerade mal 2,5 Anfragen im Monat. Bei einer entsprechend gut gebauten Seite.

Jetzt rechne mal umgekehrt: Wenn du 10 Anfragen pro Monat brauchst, dann müssen bei der Konversionsrate von 5% ungefähr 200 Besucher pro Monat kommen (⇒ 10 Anfragen / 0,05).

Aber nicht aus jeder Anfrage wird Kunde. Leider. Das wäre eine Abschlussquote von 100% (sprich: jeder, der anfragt, wird zum Kunden – ein schöner Traum).

Und auch hier rechnet man ähnlich: Wenn du aus 10 Anfragen einen Kunde gewinnst, dann spricht man von einer Abschlussquote von 10%.

Fassen wir zusammen: 200 Besucher pro Monat ⇒ 1 Kunde (wenn man Konversionsrate von 5% und Abschlussquote von 10% annimmt).

Wenn Konversionrate und Abschlussqote niedriger sind, brauchst du noch mehr Besucher pro Monat auf deiner Website.

Mehr Reichweite aufbauen

Um die Sichtbarkeit deines Angebots zu erhöhen, ist es wichtig, generell deine Reichweite auszubauen. Im Klartext: mehr Besucher auf deine Website zu bekommen. Durch unterschiedliche Kanäle.

Dies kann durch verschiedene Marketingstrategien wie Online-Marketing, klassische Marketingkanäle oder bezahlte Werbung erreicht werden. Eine höhere Reichweite bedeutet, dass mehr potenzielle Kunden auf dein Angebot aufmerksam werden und somit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie eine Anfrage stellen.

Wie machst du das konkret?

Tipps für mehr Anfragen durch mehr Besucher

Hier sind einige effektive Methoden, um die Reichweite deiner Website zu erhöhen (manche davon bringen dir sofort Ergebnisse, andere entfalten Ihre Wirkung erst mit der Zeit).

Content Marketing

Erstellung wertvoller Inhalte wie Blogartikel, Videos, Infografiken , die deine Zielgruppe ansprechen. Es geht generell um mehr Sichtbarkeit bei Google.

Blogs bringen Besucher, die Interesse zeigen, und bieten die Chance, wertvolle Links von anderen Webseiten zu gewinnen. Deshalb gilt: Willst du Content Marketing richtig betreiben, reicht dir eine Visitenkarte als Website nicht. Du brauchst mehr Inhalte und vor allem hilfreiche Inhalte.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Das Ziel ist, eine möglichst hohe Platzierung deiner Website in den organischen Suchergebnissen zu erreichen. Dazu gehören:

  • Ausrichtung der Inhalte auf spezifische Schlüsselwörter
  • Ansprechende und gut strukturierte Inhalte
  • Links von hochwertigen Webseiten auf deine Website
  • SSL-Verschlüsselung (heute unbedingt notwendig und kostenlos – schafft aber auch nicht jeder)
  • Optimierung für unterschiedliche Bildschirmgrößen
  • Optimierung der Ladezeiten der Website

Wichtig: Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing solltest du immer zusammen als eine Maßnahme sehen.

Das bedeutet, dass du Inhalte erstellen und immer sofort optimieren solltest, damit sie das Potenzial dazu haben, möglichst hoch in Suchergebnissen zu erscheinen.

Wenn du damit überfordert bist: Erst mal die Inhalte erstellen und dann die Optimierung durchführen.

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Social Media

Nutze Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn oder TikTok, um deine Inhalte zu teilen und mehr Besucher anzulocken. Gute Inhalte auf Social Media gewinnen neue Follower, die potenziell zu Anfragenden werden können.

Um sichtbar zu bleiben, muss man ständig (oder zumindest regelmäßig) präsent sein. Sobald du aufhörst zu posten, wird auch viel Traffic wegbrechen.

Bezahlte Werbung

Schalte Werbung bei Google (Google Ads) und anderen Netzwerken, um gezielt die Besucher auf deine Website zu bringen. Die Anzeigen, wenn sie entsprechend optimiert sind, erscheinen oben in den Suchergebnissen und können sofortigen Anstieg der Besucherzahl bringen. Und was noch wichtiger ist: Die Besucher sind wirklich an deinem Angebot interessiert. Vorausgesetzt natürlich, dass die Werbung richtig gemacht ist.

2. Besucher in Anfragen umwandeln (Conversion-Optimierung)

Mehr Besuche auf der Website zu haben ist großartig, aber es bringt wenig, wenn diese nicht zu Anfragen führen.

Bei den Berechnungen zu Besucherzahlen weiter oben im Text sagte ich, dass man die Anzahl der Anfragen „Bei einer entsprechend gut gebauten Seite“ bekommt. Das heißt: Auch wenn du die notwendigen Besucherzahlen hast, muss die Seite an sich noch überzeugen. Das ist der zweite wichtige Baustein.

Kurz gesagt: deine tolle Website ist für die Katz, wenn Leute auf deine Seiten kommen und sie wieder verlassen, ohne das zu machen, was du willst (das kann eine Anfrage oder Buchung sein, aber auch eine Newsletter-Anmeldung oder Anruf, um näheres zu erfahren).

Denn nicht jeder Besucher kauft oder bucht sofort, nicht jede Besucherin stellt sofort eine Anfrage. Die Zahlen sind hier sehr ernüchternd: nur ca. 3% der Besucher kaufen sofort etwas oder buchen deine Dienstleistung. Meistens braucht es etwas mehr Zeit und mehr Berührungspunkte der potenziellen Kunden mit dir, deinen Inhalten, deiner Marke und deinen Angeboten.

Klarheit, Vertrauen, Anfragen

Vor allem musst du dafür sorgen, dass deinem potenziellen Kunden immer sofort klar ist, was du anbietest und was er oder sie davon haben werden. Also: Wie werden sie von deinem Angebot profitieren. Das führt zu mehr Anfragen.

Das ist wirklich wichtig, und zwar für beide Seiten. Die Interessenten müssen sofort erkennen, ob sie bei dir richtig sind oder nicht. Wenn nicht, sollen sie gehen – sie werden sowieso nicht deine Kunden. Wenn ja, muss ihnen klar sein, was sie zu tun haben, um das zu bekommen, was du ihnen versprichst.

Hier sind einige Tipps zur Verbesserung der Conversion-Rate-Optimierung:

Klarheit: Alle Infos, die deine potenziellen Kunden für die Entscheidung brauchen, muss da sein – am besten super klar formuliert, so dass sie sofort denken: „Aha, das ist genau das, was ich brauche“.

Ansprechendes Webdesign: Eine moderne, benutzerfreundliche Website, die Vertrauen schafft und zur Interaktion anregt. Vermeide Designs, die veraltet wirken, und setze auf eine ansprechende Optik, die auch auf mobilen Geräten gut funktioniert.

Vertrauenssignale: Kundenbewertungen und Zertifikate stärken das Vertrauen der Besucher. Zeige, dass andere Kunden zufrieden sind und welche Erfolge du bereits erzielt hast. Wenn ein potenzieller Kunde eine Erfolgsgeschichte sieht, die ihn an seine Situation erinnert, wird er eher geneigt sein, eine Anfrage zu stellen. So kannst du mehr Anfragen über Website bekommen.

Klare Call-to-Actions (CTAs): Deutliche Handlungsaufforderungen wie „Jetzt Kontakt aufnehmen“ oder „Kostenloses Angebot einholen“. Diese CTAs sollten prominent und strategisch auf der Website platziert werden.

Einfach zugängliche Kontaktmöglichkeiten: Leicht auffindbare Kontaktformulare, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Ein gut gestaltetes Kontaktformular, das einfach auszufüllen ist, kann die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme senken.

User Experience (UX): Die Website sollte logisch aufgebaut und einfach zu bedienen sein. Nutzer müssen intuitiv von einem Schritt zum nächsten geführt werden. Lass jemanden deine Website testen (am besten eine neutrale Person), um Feedback zur Nutzerfreundlichkeit zu erhalten. Es ist erstaunlich, was so ein Test zutage fördern kann. Wie du als Anbieter die Informationen auf der Website siehst, ist häufig anders als das, was die Besucher deiner Website empfinden.

Besucher deiner Website denken anders als du

Das ist ein entscheidender Punkt. Du kennst dein Angebot, deine Abläufe und du weißt genau, was ihr leistet und warum. Die Besucher der Website wissen das nicht.

Sie kommen mit ganz anderen Fragen:

  • Bin ich hier richtig?
  • Passt das zu meinem Problem?
  • Kann ich dem vertrauen?
  • Wie läuft das ab?
  • Was muss ich jetzt tun?

Wenn diese Fragen nicht klar, ruhig und schnell beantwortet werden, entsteht Unsicherheit. Und Unsicherheit ist der größte Anfragen-Killer.

Die Website wurde oft aus Sicht des Unternehmens gebaut – nicht aus Sicht der Besucher. Das ist ein häufiger, aber vermeidbarer Fehler.

Warum Design oft überschätzt wird

Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in das Aussehen der Website. Farben, Bilder, Schriften, Effekte. Das ist nicht falsch, aber es löst das Kernproblem nicht. Eine Website kann sehr modern aussehen und trotzdem verwirren, überfordern oder unklar bleiben.

Gutes Design ersetzt keine Struktur. Gute Struktur entsteht durch klare Inhalte, eine logische Seitenaufteilung, verständliche Texte und eine klare Nutzerführung. Erst danach entfaltet Design seine Wirkung.

Schneller Selbstcheck: Arbeitet deine Website wirklich für dich?

Stelle dir diese Fragen, versuche es mit einem möglichst neutralen Blick von außen:

  • Versteht jemand von außen dein Angebot in 10 Sekunden?
  • Wird klar, für wen du da bist (und für wen nicht)?
  • Finden Besucher schnell die Informationen, die sie wirklich brauchen?
  • Fühlt sich die Website ruhig und vertrauenswürdig an? Oder eher voll, laut und erklärungsbedürftig?

Oft liegen genau hier die eigentlichen Bremsen.

Mehr Anfragen erhalten: So funktioniert das Zusammenspiel von mehr Traffic und besseren Conversions

Das Zusammenspiel dieser Komponenten ist entscheidend für den Erfolg des Online-Marketings deines Unternehmens. Hier ein konkretes Beispiel:

  1. Traffic generieren: Du schreibst einen Blogartikel über ein häufiges Problem deiner Zielgruppe und optimierst ihn für Suchmaschinen. Zusätzlich teilst du den Artikel in den sozialen Medien und schaltest vielleicht sogar eine gezielte Anzeige bei Google. Damit sorgst du kurz- und langfristig für viele Besucher.
  2. Besucher anziehen: Durch diese Maßnahmen kommen mehr Besucher auf deine Website. Sie finden den Artikel interessant, entdecken weitere hilfreiche Beiträge und deine Angebote.
  3. Conversion-Optimierung: Auf der Webseite mit deinem konkreten Angebot finden die Besucher klare Infos dazu, klare Handlungsaufforderungen (Call-To-Actions, CTAs) und ein benutzerfreundliches Kontaktformular. Positive Kundenbewertungen und ein ansprechendes Design stärken das Vertrauen der potenziellen Kunden und senken die Hemmschwelle, sofort eine Anfrage zu stellen oder einen Newsletter zu abonnieren.
  4. Anfragen generieren: Durch das Zusammenspiel von guten Inhalten, Vertrauen, ansprechendem Design und klaren Handlungsaufforderungen füllen die Besucher das Kontaktformular aus oder rufen direkt an. Manchmal abonnieren sie erst einmal deinen Newsletter, um dich und dein Angebot besser kennen zu lernen und stellen irgendwann eine Anfrage.

3. Optimierung, Optimierung…

Fehlt noch Punkt Nummer drei – die Optimierung. Denn nicht immer funktioniert alles auf Anhieb so, wie du es dir vorstellst. Zum Beispiel:

  • Dein informativer Artikel im Blog ist zwar gut, aber erscheint nicht sofort auf der ersten Seite der Suchergebnisse (du bekommst zu wenig Besucher über die Suchergebnisse)
  • zu wenig Besucher auf deiner Website stellen Anfragen oder buchen direkt deine Dienstleistung (Conversions kommen nicht zustande)
  • die Werbung bringt zwar Besucher auf die Website, aber du siehst zu wenig Anfragen, die Leute springen ab kurz nachdem sie auf die Webseite gekommen sind (die Daten zeigen zu wenig Conversions).

Sprich: Manchmal muss man die einzelnen Komponenten optimieren. Welche? Inhalte, Werbung, Klarheit der Informationen auf der Ziel-Webseite, CTAs, Vertrauenssignale – das sind die häufigen Kandidaten, die man sich anschauen und eventuell optimieren muss.

Wie geht es weiter mit deiner Website?

Du hast hier viele wichtige Tipps erhalten. Aber wie und wo anfangen? Wenn du das Gefühl hast, auf dem Schlauch zu stehen, empfehle ich, jemanden ins Boot zu holen, der deine Website oder eine konkrete Landing Page analysiert und klare Empfehlungen ausspricht.

Ein Blick von außen ist immer sehr behilflich, falls man selbst vor lauter Bäume den Wald nicht mehr sieht. Daher: Lass uns über dein Projekt sprechen, um herauszufinden, ob und wie ich dich und dein Unternehmen bei deiner Leadgenerierung unterstützen kann.

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