Viele Schulen möchten Ihre Schulhomepage modernisieren, wissen aber nicht genau, wie ein Website-Projekt organisatorisch abläuft und welche Aufgaben auf sie zukommen. Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass solche Projekte verschoben werden. Völlig unnötig.
Darum habe ich hier einen klaren, ehrlichen Überblick, wie ein Schulwebsite-Projekt bei mir wirklich abläuft. Immer mit dem Ziel, Ihnen möglichst viel Arbeit abzunehmen.
1. Domain & Hosting bereitstellen (keine Sorge, ich helfe dabei)
Bevor die Umsetzung beginnen kann, braucht es
- eine Domain (z. B. schulname.de) und
- ein Hostingpaket (Server, auf dem die Website gehalten wird).
Das ist der einzige technische Punkt, den die Schule selbst anfassen muss (falls noch nicht vorhanden) und selbst der ist schnell erledigt.
Wobei ich unterstütze:
- Prüfung, ob das bestehende Hosting geeignet ist
- Empfehlung eines zuverlässigen, DSGVO-konformen Hostings
- Unterstützung bei Bestellung oder Anbieterwechsel
- Einrichtung von SSL, Sicherheit, Backups
- Hilfe beim AV-Vertrag mit dem Hosting
Was die Schule tun muss:
- Zugangsdaten bereitlegen oder neues Hosting bestellen (mit meiner Anleitung)
Mehr ist es meistens nicht. Schulen, die das vorher als „Riesenprojekt“ eingeschätzt haben, sind meistens überrascht, wie einfach dieser Schritt ist.
Tipp: Oft denken die Schulleitungen, dass für die Hosting-Bestellung eine Kreditkarte benötigt wird. Das stimmt nicht – die Hostinganbieter haben als Kunden auch öffentliche Stellen und bieten dementsprechend auch Rechnungszahlungen an. Im Zweifel einfach bei der Hosting-Firma anrufen und nachfragen.
2. Logo, Farben und Schriften zusammenstellen (oder gemeinsam definieren)
Damit die Seite optisch erkennbar bleibt, reichen wenige Elemente:
- Logo
- Farben
- Schriften (falls vorhanden)
Wobei ich unterstütze:
- Verbesserung oder Bereinigung des Logos (falls nötig)
- Auswahl moderner, gut lesbarer Schriften
- Vorschläge für barrierearme Farben wegen ausreichender Kontraste
- Klare Empfehlung, was online wirklich funktioniert (Spoiler: verschnörkelte Schriften sind es nicht)
Manche Schulen haben kein richtiges Branding oder Corporate Design – das ist völlig normal und aus meiner Sicht auch nicht immer notwendig. Ich stelle passende Vorschläge zusammen, die gut aussehen und im Schulalltag funktionieren.
3. Materialien bereitstellen: Texte, Bilder, PDFs
Die meisten Schulen glauben, sie müssten perfekte Texte erstellen. Das ist nicht nötig. Generell würden auch Rohfassungen reichen, die ich entsprechend bearbeite.
Was ich brauche:
- bestehende Texte (auch unstrukturiert)
- Bilder aus dem Schulalltag
- Dokumente / Formulare
- Infos aus Sekretariat & Schulleitung
- ggf. Presseartikel oder Schulprofil
Wobei ich unterstütze:
- verständliche Überarbeitung
- Kürzen, ordnen, vereinfachen – falls gewünscht
- Umformulieren für gute Lesbarkeit
- barrierearme Darstellung (Kontrast, Alternativtexte, Überschriftenlogik)
Die Schule muss hier nichts „Schönes“ abliefern. Ich mache daraus einen sauberen, verständlichen Webtext.
Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Schulen doch meistens ihre Texte selbst formulieren wollen. Deshalb hier mein Tipp: Da wo es möglich ist, fassen Sie die Texte kurz und nutzen Sie einfache Sprache.
4. Überblick über die gewünschten Bereiche geben
Ein vollständiger Strukturplan ist nicht immer nötig. Damit das Projekt zielgerichtet verläuft, hilft es, wenn die Schule grob sagt:
- Welche Inhalte müssen unbedingt rein?
- Was muss wirklich unbedingt auf die Startseite?
- Welche Bereiche sollen Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte schnell finden?
- Gibt es spezielle Anforderungen wie Sprachen, Schulprofil, AGs?
Das ist keine große Strukturplanung, sondern einfach Orientierung.
Wobei ich unterstütze:
- sinnvolle Seitenhierarchie
- klare Navigation mit wenigen Menüpunkten
- intuitive Benutzerführung
Ich erstelle den gesamten Aufbau so, dass die Seite verständlich und pflegeleicht bleibt.
5. Andere Webseiten anschauen & Wünsche notieren
Inspiration sammeln auf 2-3 Webseiten.
Damit Ihre neue Homepage wirklich zu Ihrer Schule passt, reichen wenige kurze Notizen aus:
- Was gefällt an anderen Schulwebseiten?
- Was wirkt unübersichtlich?
- Was sollte unbedingt vermieden werden?
- Welche Elemente wären hilfreich (z. B. Kalender, Startseitenmodule, Fotos, Ansprechpersonen)?
Wobei ich unterstütze:
- Interpretation Ihrer Wünsche
- Umsetzung in ein modernes, ruhiges Layout
- Vermeidung unnötiger Spielereien, die die Pflege erschweren
Dieser Schritt verhindert später Überraschungen und unnötigen Mehraufwand bei der Pflege.
6. Eine Ansprechperson bestimmen
Dieser Punkt ist entscheidend für Tempo und Klarheit. Die Webseite wird nicht besser, wenn sie durch 20 Hände geht. Im Gegenteil: Projekte werden dadurch zäh und teuer.
Ein Website-Projekt wird schnell chaotisch und zieht sich unnötig lange, wenn:
- zu viele Personen entscheiden
- Abstimmungen lange dauern
- Themen zwischen AGs, Schulleitung und Kollegium hin und her geschoben werden.
Was ideal funktioniert:
- Eine Ansprechperson + Vertretung
- Klare Kommunikationswege
- Klare Deadlines für Feedback und Korrekturschleifen
Warum das wichtig ist:
- schnellere Entscheidungen
- weniger Nachfragen
- geringere Kosten
- kürzerer Projektzeitraum
Was danach passiert: Ihr Teil ist erledigt – jetzt bin ich dran
Sobald diese Schritte durch sind, übernehme ich den Rest. Kurz: Sie liefern die Inhalte, ich mache alles drumherum.
Meine Aufgaben:
- technische Einrichtung
- Cookie-Banner falls nötig (rechtssicher und datensparsam)
- Datenschutzseite & Impressum (basisgerecht, ohne Rechtsberatung, aber mit anwaltlich geprüften Vorlagen)
- Startseitenaufbau
- Seitenerstellung
- Inhalte optimieren & einpflegen
- barrierearme Umsetzung
- Ladezeitoptimierung
- grundlegende SEO-Struktur
- finale Abstimmung
- Veröffentlichung
- kurze Einführung für die neuen Admins
Warum dieser Ablauf für Schulen funktioniert
Schulen sind keine Unternehmen. Sie brauchen eine Webseite, die:
- klar
- ruhig
- gut pflegbar
- barrierearm
- und inhaltlich sauber strukturiert ist.
Die Erstellung einer Schulwebseite wirkt oft kompliziert, ist es aber nicht. Wenn die Schule die Grundbausteine liefert (Domain, Inhalte, Ansprechpartner), läuft der Rest strukturiert und planbar ab. Und das Ergebnis ist eine Homepage, die Eltern, Schüler*innen und Lehrkräften wirklich hilft.
Mein Prozess ist so aufgeteilt, dass die Schule nur die Schritte übernimmt, die wirklich notwendig sind – der Rest ist mein Job.